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Verbreitung von Bakterien: die Qualität des Wassers gehört zur Verantwortung des Eigentümers

Die Schweiz ist bekannt für die Qualität ihres Trinkwassers, das aus natürlichen Ressourcen (Quellen, Grundwasser, Flüsse und Seen) stammt und durch strenge Gesetze geschützt ist. Das Leitungswasser kann jedoch je nach Alter und Wartung der Wasserleitungen von einem Gebäude zum anderen sehr unterschiedlich sein. Unter bestimmten Umständen kann es sogar zu einer bakteriologischen Kontamination kommen.

Mikroorganismen, für den Menschen harmlos und von Natur aus im Wasser vorhanden, heften sich an alle Oberflächen, die mit Wasser in Berührung kommen, wie z.B. Rohre, Armaturen oder Filter. Sie sind nicht direkt schädlich, aber wenn das Gleichgewicht ihrer Umgebung durch unsachgemässen Umgang mit Trinkwasser oder durch Installationen (Rost, Schmutz, Ablagerungen usw.) gestört wird, können sich pathogene Keime mit hoher Geschwindigkeit ansiedeln und vermehren. In großer Zahl können diese Bakterien zu Hygieneproblemen führen und gesundheitsschädlich sein.

Es gibt viele Bakterien, Viren, Parasiten, Hefe- und andere Schimmelpilze, die sich in künstlichen Wassersystemen vermehren und Warm- und Kaltwassersysteme kontaminieren können. Die bekannteste Bakterie ist die legionella pneumophila. Diese Legionellenart ist für eine als „Legionärskrankheit“ bezeichnete Atemwegsinfektion verantwortlich, die sich durch Einatmen kontaminierter Tröpfchen – zum Beispiel beim Duschen – entwickelt. In der Schweiz werden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) jedes Jahr rund 400 Legionellose-Fälle gemeldet. Legionellen vermehren sich hauptsächlich in den toten Zweigen von Sanitäranlagen oder in stehenden Gewässern. Ein weiterer Risikofaktor ist der Grad der Überalterung von Gebäuden und Leitungen. Die Korrosion der Rohre, wie z.B. Kalkablagerungen, kann die gesundheitliche Qualität des bereitgestellten Wassers sowie das ordnungsgemäße Funktionieren der Anlagen ernsthaft beeinträchtigen.

Als echtes globales Gesundheitsproblem liegt die Wasserqualität jedoch in der Verantwortung der Hausbesitzer, die Pläne zur Wasserqualität umsetzen müssen.

 

Wie bekämpft man die Legionellen?

Nach den Empfehlungen des BAG ist die beste Methode zur Bekämpfung der drohenden Legionellenvermehrung die Überwachung der Temperatur des Sanitär-Warmwassers: 60°C am  Boilerausgang oder 55°C in den Rohrleitungen. Außerdem muss die Temperatur des Kaltwassers unter 25°C bleiben. Zu den weiteren Maßnahmen gehören eine gute Wartung der Geräte mit regelmäßiger Reinigung und Desinfektion, die Beseitigung von Bereichen, in denen das Wasser stagniert, die Bekämpfung von Kalkablagerungen im Warmwassersystem und die Bekämpfung von Korrosion der Geräte.

Die Korrosionsgefahren eines Gebäudes steigen ab dem Zeitpunkt seiner Errichtung exponentiell an und erreichen ab 40 Jahren eine kritische Phase (siehe Grafik unten). Es ist daher unerlässlich, eine Analyse der Gesundheitsrisiken durchzuführen, um den Prozentsatz der Bedrohung der Vermögenswerte eines Gebäudes zu kennen und gegebenenfalls zu handeln.

DIPAN analysiert, pflegt und gewährleistet die Sicherheit aller Wasserkreisläufe, insbesondere durch antibakterielle, kalkfreie und korrosionshemmende Behandlungen. Die Hydropure-Diagnose ermöglicht es, die Risiken der bakteriellen Vermehrung zu verhindern und zu entschärfen, dank einer bakteriologischen Untersuchung der Wasserqualität und dem Nachweis von Legionellen.

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